25. Dezember 2011

was ist schon perfekt?

kennt man das ?
den versuch zu weihnachten alles besonders schön zu haben ,
alles sauber ,alles aufgeräumt ,alle bestens gelaunt und entspannt?
ist ja auch schön .
aber irgendwas schleicht sich immer zwischen diese vorstellung
von "so soll weihnachten sein " und der realität .
dieses jahr hat sich mir eine neue erkenntnis erschlossen .
inmitten meiner festvorbereitungen , kam mir in den sinn,
das weihnachten eigentlich das fest ist ,das den anspruch auf
" es braucht nicht perfekt sein " oder sogar
die verpflichtung zum fehlerhaften haben müsste.
eine missglückte herbergssuche , eine geburt in der nacht -in einem stall!
das ist sicher nicht die vorstellung von frauen heutzutage wie man ein kind zur welt bringt
("was ? da ist keine badewanne im zimmer ?
komm, schatz wir gehen woanders hin !")
weihnachten muss nicht mehr sein ,
als diese kleine krippe die luise im kindergarten gebastelt hat .
solange wir das im auge haben ist weihnachten perfekt.

20. Dezember 2011

das weltwissen .....

...einer vierjährigen.

ist immer wieder überzeugend .
vor allem ,wenn sie ihrer kleinen schwester erklärt ,dass sie nicht mit milch dienen kann.

zu hause ....

...erholt es sich einfach besser.
zumindest ist das meine erfahrung .
das eigene bett (ohne plastikunterlage!),hühnersuppe nach art des hauses,
niemand kommt ungebeten ins zimmer ,
die kinder sind kein störfaktor und können ungebremst
das neue familienmitglied willkommen heissen.
essen das schmeckt.
(zwei wochen lang wurden wir von familie ,freunden und nachbarn bekocht ,was für ein segen !)
die hebamme ,die luise schon als baby erlebt hat und zu uns kommt wie ein gern gesehener gast .
ruhe ,zeit und langsam ,langsam wieder ...der alltag .
alltag ,aber ganz anders.

das erste kennenlernen....

.....ihrer großen geschwister erlebte helene nicht - wie geplant - zu hause...
....sondern im spital.
...nach einer nacht waren wir dann aber nicht mehr zu halten....
....und verliessen die wohlgemeinte gastfreundschaft des krankenhauses....

...auch gegen den wunsch und willen der dort tätigen berufsstände...
....um wirklich nach hause zu kommen.

mit etwas abstand....


...lässt sich auch -hier nicht viel,aber doch- über eine geburt schreiben.
herr frank hat die angewohnheit auf bauchfotos zu bestehen ,auch wenn sie
"im letzten moment " gemacht werden.

so wie hier .
auch wenn es kurz nach mitternacht ist und vier stunden später ein kind auf der welt.
meine begeisterung ist offensichtlich.

vier stunden klingen kurz ,können einem aber ganz schön lang vorkommen ,
auch wenn der begriff "sternenguckerkind " eine gewisse romantik impliziert ....
...war es ein hartes stück arbeit ,
bis dieses entzückende wesen den weg nach "draussen" gefunden hat.

24. November 2011

entschleunigung....


...ist ja etwas ,was sich viele leute im leben so wünschen.
meißtens tritt sie dann völlig unerwartet ein ,aber oft in verbindung mit tragischen ereignissen , wie plötzliche krankheit ,ein unfall oder tod eines nahestehenden menschen.

geplant findet entschleunigung vielleicht auch noch im urlaub statt,obwohl es auch immer wieder zu einer beschleunigung in urlaubszeiten kommen soll.
wir erfahren gerade eine positive form des langsamer seins , die uns durch die geburt von
fanny-helene beschert wurde .
wie schön die adventszeit SO zu beginnen.

13. November 2011

der letzte schöne herbsttag?

scheint noch länger nicht zu kommen .
ich habe den eindruck ,dass dieser herbst besonders warm ,schön und golden ist.
oder es ist der kontrast zu äusserst staubigen umbauarbeiten ,die uns von mitte august bis ende oktober begleitet haben.
da jetzt ein ende dieser arbeiten abzusehen ist ,erscheint alles rundherum vielleicht besonders strahlend ?

auch das ist schule......



ich hinke....


.....den ereignissen hinterher.
auch wenn schon längst die lebkuchen im regal stehen....

.....sind die sommeraktivitäten noch nicht alle archiviert.
......während die zwei herren in oslo waren ,zog es den rest der familie in die ötschergräben.....


.....in begleitung der besten tante ,die unermüdlich märchen erzählt.

27. Oktober 2011

oslo....





...war das ziel für fredericks "10-jahre " reise.während constantin ganz klar war ,dass er die tower bridge in london sehen will,konnte frederick sich nicht entscheiden und hat uns die wahl überlassen .
nachdem er ein großer wikingerfreund ist ,fiel uns die wahl leicht ,hingegen wer ihn zu dieser reise begleiten soll ,hat bei ihm kein zögern verursacht.was mich nicht überrascht hat ,aber die kontiki und die fram hätte ich doch auch sehr gerne gesehen .bei herrlichem spätaugustwetter verbrachten die zwei einige beschauliche tage .....
....mit viel zeit am wasser ,schifffahrten und museen.frederick ist ein reiselustiger junger mann....
der für alles und jeden offen ist ......
.....und gerne auf leute zugeht .
wir hoffen ,dass er sich diese neugier bewahrt und noch soviel von der welt sieht ,
wie er sich das wünscht.