...und erschöpft waren wir nach der mitternächtlichen ankunft in unserem ferienhaus.
am ersten tag galt es das haus zu erforschen .....
....und schlaf nachzuholen.
in vorbereitung auf neue abenteuer .....
.....und erinnerungswerte zwei wochen.
....dass wir die schlüssel für unser reserviertes -und im voraus bezahltes- mietauto an einem londoner flughafen in empfang nehmen konnten ,machten wir eine emotionelle berg -und talfahrt durch.
kurz vor dem abflug in wien eröffnete mir mein trauter mann ,dass er seinen führerschein und seine kreditkarte vergessen hätte. für mich -jemand der auf die kraft des bargelds vertraut -
bescherte luise ihren ersten flug ,den sie routiniert absolvierte ,
nachdem sie höchst interessiert die sicherheitshinweise betrachtet hat.
die jungs sind da ja schon "alte hasen " ,aber trotzdem immer wieder begeistert.
.....zwei wochen bevor die schule wieder beginnt vom ende des vergangenen schuljahres zu schreiben ,aber jetzt oder nie.
frederick hat es geschafft und die volksschule beendet.
eine tatsache ,die er schon sehr herbeigesehnt hat.
es war auch das letzte jahr der direktorin ,was wir sehr bedauern ,da wir uns für luises schulwahl wieder auf die suche machen müssen.
...sollte man im sommer wien eigentlich verlassen?
trotzdem tun wir es ,aber ich muss hier festhalten :
dort habe ich schwimmern gelernt und es riecht noch genauso wie früher.
schutzmann björk , der die kleine straße entlangschlenderte ,wußte,was im gange war,
als er zuerst die roten den weg zur schloßruine galoppieren sah und einige minuten später die weißen in sausender fahrt an ihm vorbeistürmten.....
....er seufzte,als er daran dachte ,wie wenig tatsächlich nötig war......
..dann ging er mit bedachtsamen schritten weiter ,um sich ein auto anzusehen ,
wenn man versucht herauszufinden ,wo es in stockholm das beste "smörga°sbord gibt ....
...trifft man ohne umschweife auf das "grand hotel".
nun ,eine aussage die leicht zu treffen ,aber schwer zu widerlegen ist ....
...da es zu dieser jahreszeit wohl auch die einzige möglichkeit für eine derartige verkostung schwedischer spezereyen ist .trotz ausgiebiger mithilfe der receptionistin unseres hotels ,
leider auch nur am abend .
auch sonst bot das "grand hotel" reichlich unterhaltung ,vor allem die speziellen servierkräfte , die unsere phantasie über deren lebenswandel ordentlich beflügelten.
wie es der zufall so wollte ,war an diesem wochenende der geburtstag des königs.
aber das ist sicher nicht der grund für die ständige präsenz der königsfamilie.
das haben diese monarchistischen länder wohl so an sich ,oder die besucher des landes erwarten das wohl auch.
auf jeden fall konnte ich frank´s dringlichem zureden widerstehen nur königsfamilienpostkarten zu verschicken (es sind dann elchpostkarten geworden ,vielleicht auch nicht viel besser...)