7. Januar 2012

1-2-3

mal wurde bei uns weihnachten gefeiert.
heiligabend als kernfamilie.
25. 12 mit meiner familie.
26.12 mit franks familie.

den 25. verbrachten wir bei meiner schwester -der allerbesten tante -meiner kinder
(nichts für ungut ihr anderen tanten )
und es war irgendwie wie weihnachten früher bei der oma rose.
der baum von weitem so ähnlich aus ,die kekse schmeckten so ...
...und irgendwann wurde nur noch gelesen oder geplaudert.
echte bienenwachskerzen....

...doch wenn man den baum etwas näher betrachtete ,
konnte man interessante gestalten entdecken...

die jette mit den kindern gebastelt hatte....

(dabei dachte ich der star-wars sommer ist schon solange her...)

ist doch was .....

...wenn das christkind (oder wer auch immer) ...
.....genau die sachen bringt ,die gewünscht wurden.
und noch viel schöner ist es dabei zuzuschauen....
...als auszupacken.

wann ist etwas tradition ?

habe ich mal einen freund gefragt und der gab mir kurz und knapp als antwort :
"sobald man was vermisst ".
als ich meine söhne damit konfrontierte ,dass es mir in diesem jahr schlichtweg zuviel sei,
die hausgemachte rindsuppe am heiligabend mit hausgemachten nudeln zu fabrizieren und ich daher eine änderung der gewohnten speisenabfolge in erwägung ziehe,traf ich auf blankes entsetzen .
mit der killerphrase "aber das ist tradition "(und das aus dem mund eines 12jährigen ) ,wurden meine überzeugenden argumente schachmatt gesetzt und mir blieb nur noch eine letzte waffe.
ich lenkte ein das übliche weihnachtsmenü zu kochen ,mit der bedingung ,
dass die nudeln von den burschen gemacht werden.

und - siehe da- zwei stunden am 24.12 waren schon wieder besetzt ,
in denen meine herren söhne ihre nervosität um die geschenke
in sinnvolles tun kanalisierten und
wirklich ausserordentlich köstliche suppennudeln herstellten.

manchmal frage ich mich ,ob ich die richtigen schwerpunkte setze ?
sie kommen nicht von selbst auf den gedanken zu duschen ,aber suppennudeln selber machen?
das können sie!

vor...

...dem heiligen abend bin ich am liebsten in der natur.
einerseits ist es praktisch ,weil den kindern die zeit nicht solange vorkommt .
andererseits sind dann alle gut duchlüftet und erholt ,das essen scvhmeckt noch besser ....
...und prinzipiell kann an einem tag ,wo wir als familie draussen waren, eh´nix mehr passieren , denn für mich war das dann schon ein guter tag.
luise hatte vor dem weggehen noch vorsorglich ein geschenk und eine nachricht hinterlassen.
wurde auch tatsächlich abgeholt.....

kurz vor....

.....weihnachten hatte frederick die gelegenheit mit dem singschulchor
(dem er inzwischen fünf jahre angehört ) an einem konzert im stephansdom mitzuwirken.
auch wenn er das immer sehr sachlich sieht ("die proben sind anstrengend , man muss so lange stehen ,heiß war´s ") freuen wir uns immer über solche höhepunkte und sind natürlch mächtig stolz !

25. Dezember 2011

was ist schon perfekt?

kennt man das ?
den versuch zu weihnachten alles besonders schön zu haben ,
alles sauber ,alles aufgeräumt ,alle bestens gelaunt und entspannt?
ist ja auch schön .
aber irgendwas schleicht sich immer zwischen diese vorstellung
von "so soll weihnachten sein " und der realität .
dieses jahr hat sich mir eine neue erkenntnis erschlossen .
inmitten meiner festvorbereitungen , kam mir in den sinn,
das weihnachten eigentlich das fest ist ,das den anspruch auf
" es braucht nicht perfekt sein " oder sogar
die verpflichtung zum fehlerhaften haben müsste.
eine missglückte herbergssuche , eine geburt in der nacht -in einem stall!
das ist sicher nicht die vorstellung von frauen heutzutage wie man ein kind zur welt bringt
("was ? da ist keine badewanne im zimmer ?
komm, schatz wir gehen woanders hin !")
weihnachten muss nicht mehr sein ,
als diese kleine krippe die luise im kindergarten gebastelt hat .
solange wir das im auge haben ist weihnachten perfekt.

20. Dezember 2011

das weltwissen .....

...einer vierjährigen.

ist immer wieder überzeugend .
vor allem ,wenn sie ihrer kleinen schwester erklärt ,dass sie nicht mit milch dienen kann.

zu hause ....

...erholt es sich einfach besser.
zumindest ist das meine erfahrung .
das eigene bett (ohne plastikunterlage!),hühnersuppe nach art des hauses,
niemand kommt ungebeten ins zimmer ,
die kinder sind kein störfaktor und können ungebremst
das neue familienmitglied willkommen heissen.
essen das schmeckt.
(zwei wochen lang wurden wir von familie ,freunden und nachbarn bekocht ,was für ein segen !)
die hebamme ,die luise schon als baby erlebt hat und zu uns kommt wie ein gern gesehener gast .
ruhe ,zeit und langsam ,langsam wieder ...der alltag .
alltag ,aber ganz anders.

das erste kennenlernen....

.....ihrer großen geschwister erlebte helene nicht - wie geplant - zu hause...
....sondern im spital.
...nach einer nacht waren wir dann aber nicht mehr zu halten....
....und verliessen die wohlgemeinte gastfreundschaft des krankenhauses....

...auch gegen den wunsch und willen der dort tätigen berufsstände...
....um wirklich nach hause zu kommen.

mit etwas abstand....


...lässt sich auch -hier nicht viel,aber doch- über eine geburt schreiben.
herr frank hat die angewohnheit auf bauchfotos zu bestehen ,auch wenn sie
"im letzten moment " gemacht werden.

so wie hier .
auch wenn es kurz nach mitternacht ist und vier stunden später ein kind auf der welt.
meine begeisterung ist offensichtlich.

vier stunden klingen kurz ,können einem aber ganz schön lang vorkommen ,
auch wenn der begriff "sternenguckerkind " eine gewisse romantik impliziert ....
...war es ein hartes stück arbeit ,
bis dieses entzückende wesen den weg nach "draussen" gefunden hat.