...weltmeister!!!
auch wenn ich
seit fast 30 (!) jahren in österreich lebe,
ausschließlich einen österreichischen pass besitze
und "mei muaterl a weanerin" ist,
wird das fußballfanverhalten in dieser familie
aufgrund des deutschen ehegespons und der
- daher - doppelstaatsbürgerlichen kinder
eindeutig durch das tatsächliche "vaterland " geprägt.
in meiner erinnerung an die schulzeit in den 70er jahren
in deutschland ist mir geblieben ,
dass man "als deutscher" nicht stolz sein darf auf sein land.
damals wäre es undenkbar gewesen eine deutsche fahne
im garten aufzuhängen ,ohne nicht sofort als rechtsextrem
zu gelten.
nun ,das hat sich seit den letzten weltmeisterschaften
deutlich geändert . bereits bei der wm 2006 in deutschland ,
hat man einen durchaus positiven stolz auf das eigene land erlebt.
ich finde das sehr schön.
umso extremer empfindet man den in österreich durchaus
breit vertretenen "salonfaschismus" ,wenn es um deutschland
und speziell um deutschen sport geht.
wenn 14jährige freunde unserer jungs plötzlich
von cordoba anfangen ,wird es aber wieder amüsant.